informationstag13012018 

Allgemeine Fragen zur Montessori-Schule

Wodurch unterscheidet sich die Montessori-Schule von der Regelschule und welcher Vorteil kann sich daraus für Ihr Kind ergeben? »


Maria Montessori hat vom Erwachsenen die bedingungslose Haltung der Liebe, Achtung und des Respekts gegenüber dem Kind gefordert. Somit steht das Kind in seiner Individualität im Mittelpunkt aller pädagogischen Arbeit. In der Montessori-Schule gibt es keine Noten, sondern der jeweils individuelle Lernfortschritt wird festgestellt und ist Grundlage für das weitere Lernen.

Welche Abschlüsse kann mein Kind an der Montessori-Schule erreichen? »


Montessori-Abschluss, Qualifizierender Hauptschulabschluss, Mittlerer Bildungsabschluss (M10), Fachhochschulreife (Fachabitur)

Ist die Montessori-Schule für jedes Kind geeignet? »


Grundsätzlich ist die Montessori-Schule für alle Kinder geeignet. Durch die flexible Pädagogik können Schüler ihr Lerntempo im Grunde selbst bestimmen. Somit werden Kinder mit raschem Lernfortschritt nicht ausgebremst. So ist ein dem Kind angepasstes Lerntempo und im Bedarfsfall eine intensivere Betreuung möglich. Die Montessori-Pädagogik stellt jedoch hohe Anforderungen an die Selbstständigkeit und Selbstorganisation der Kinder, welche von den meisten Kindern erst im Laufe der Zeit aufgebaut werden. Allerdings zeichnen die Kinder später genau diese Eigenschaften aus.

Ist Montessori nicht „Kuschelpädagogik"? »


Im Gegensatz zur manchmal geäußerten Meinung bedeutet die Montessori-Pädagogik mit ihrem Verzicht auf Noten nicht, dass man „an dieser Schule nichts lernt". Vielmehr fordern wir von allen Kindern Höchstleistungen im Bezug auf ihr individuelles Leistungsvermögen und ihre Selbstständigkeit, in den Bereichen Arbeitsorganisation, Arbeitsdisziplin, Teamarbeit und Rücksichtnahme auf andere. Übrigens: Dass dieses Konzept funktioniert und sogar hinsichtlich des langfristigen Erlernens des konventionellen Lernstoffes Vorteile haben kann, haben mehrere unabhängige wissenschaftliche Studien deutlich gezeigt.

Bereitet Montessori-Schule auf das Leben vor? »


An der Montessori-Schule bilden sich Persönlichkeiten, die sich selbstständig und selbstbewusst entwickeln wollen, die miteinander im Team arbeiten können, für die Aufbau von sozialer Kompetenz wichtig und richtig ist, die schon frühzeitig für sich selbst und andere Verantwortung übernehmen, die Höchstleistungen entsprechend ihrer Begabung erbringen, die gleichzeitig echten Spaß am Lernen haben und sich auch in der Schule wohl fühlen. Kurz: Montessori-Schüler entwickeln alle Schlüsselqualifikationen, die heute und in Zukunft in Beruf und Gesellschaft gefordert sind.

Was sollten Eltern mitbringen? »


Zu allererst: Geduld und Vertrauen. Da der Fokus der Montessori-Pädagogik nicht auf einem fixierten Lehrplan liegt und keine „Klassenarbeiten" geschrieben werden, hat jedes Kind in jedem Fach ein individuelles Lernniveau. Ein „typisches" Montekind ist zu einem gegebenen Zeitpunkt in bestimmten Fächern womöglich zwei Klassen voraus, in anderen Fächern jedoch nicht. Über die Zeit gleichen sich die Unterschiede jedoch meist aus – und hierzu braucht es eben Vertrauen. Darüber hinaus sollten Eltern unsere inhaltliche, konzeptionelle und organisatorische Ausrichtung mittragen.

Gibt es Integration/Inklusion? »


Die Montessori-Schule Würzburg integriert seit ihrer Gründung Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen. Kinder mit einer geistigen Behinderung werden bei uns über eine Außenklasse der Christophorus-Schule in den Jahrgangsstufen 1 – 9 integriert. Somit kann man unsere Schule als eine inklusive Einrichtung bezeichnen.

Was ist die FOS? »


Die Fachoberschule ist eine Schulform, die nach der 12 Klasse mit der Fachhochschulreife (Fachabitur) abschließt. Der Abschluss berechtigt zum Studium an jeder Fachhochschule. Wir bieten die Zweige Gestaltung, Wirtschaft sowie Sozialwesen an.

Wer war Maria Montessori? »


Dr. Maria Montessori wurde am 31. August 1870 in Italien geboren. Sie war Ärztin und Pädagogin und beschäftigte sich vorrangig mit dem Lernverhalten von Kindern. Dabei setzte sie sich kritisch mit dem Bildungswesen ihrer Zeit auseinander. Am 6. Januar 1907 eröffnete sie ihr erstes Kinderhaus, das es ihr erlaubte, ihre pädagogischen Vorstellungen zu verwirklichen. Ihre Kritik und die Grundsätze ihrer Pädagogik sind, wenn wir sie auf unsere Zeit übertragen, von erstaunlicher Aktualität und Relevanz.

Wie melde ich mein Kind an der Schule an? »


Auf unserer Homepage (www.montessori-wuerzburg.de) finden Sie unter dem Punkt Schule den Button Anmeldung. Füllen Sie bitte das unverbindliche Anmeldeformular aus. Wir werden Sie dann in unser Aufnahmeverfahren, wie sie es in den „7 Schritten zur Montessori-Schule" nachlesen können, aufnehmen.

Wer sind meine Ansprechpartner? »


Für pädagogische Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Schulleitung. Für organisatorische und finanzielle Fragen steht Ihnen unsere Geschäftsführung zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich zur Kontaktaufnahme an das Schulsekretariat unter Tel. 0931 – 4675378 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wo gibt es Informationen zur Montessori-Schule? »


Zu unserer Schule empfiehlt sich als erste Anlaufstelle unsere Homepage (www.montessori-wuerzburg.de). Für alle Eltern und Kinder, die sich mit dem Gedanken beschäftigen an die „Monte" zu kommen oder zu wechseln ist der Besuch eines Infoabends an der Schule sowie des Tags des offenen Klassenzimmers dringend zu empfehlen. Informationen und Termine hierzu gibt es ebenfalls auf unserer Homepage. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch persönlich – die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Homepage. Darüber hinaus gibt es eine Fülle von Informationsquellen zur Montessori-Pädagogik, insbesondere in Buchform oder im Internet. Hier ein paar Anregungen:

- Maria Montessori: Grundlagen meiner Pädagogik

- Ingeborg und Jürgen Müller-Hohagen: Montessori - das Richtige für mein Kind?, Ein Orientierungsbuch

- Claus-Dieter Kaul: Die zehn Wünsche der Kinder: Ein ganzheitlicher Weg im Miteinander

- Klaus-Dietrich Raapke. Montessori heute: Eine moderne Pädagogik für Familie, Kindergarten und Schule

- Rebecca Wild: Freiheit und Grenzen, Liebe und Respekt

- Barbara Esser, Christiane Wilde: Montessori-Schulen

- DVD: Treibhäuser der Zukunft. Wie Schule in Deutschland gelingen kann

- Zeitschrift: Mit Kindern wachsen, Arbor Verlag

Fragen zum pädagogischen Konzept der Montessori-Schule

Welches sind die Prinzipien der Montessori-Pädagogik? »


Die Montessori-Pädagogik orientiert sich unmittelbar am Kind und berücksichtigt konsequent seine Bedürfnisse und seine individuelle Entwicklung. Sie ist kindgemäß, indem sie den verschiedenen Lernvoraussetzungen Rechnung trägt. Dies geschieht durch individuelles Lerntempo, entsprechende Wiederholungsmöglichkeiten, freie Wahl der Arbeit und Arbeitspartner, Differenzierung in der Aufgabenstellung, unterschiedliche Sozialformen und Verwendung verschiedener Arbeitsmittel. Sie fördert durch jahrgangsübergreifende Arbeit die gegenseitige Hilfe und nicht das Konkurrenzdenken. Sie erzieht zur Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung.

Wie wird an einer Montessori-Schule unterrichtet? »


Herzstück der Montessori-Pädagogik ist die Freiarbeit. (Siehe Frage: „Was ist Freiarbeit?"). In der Freiarbeit arbeiten die Kinder individuell an unterschiedlichen Themen der Bereiche Sprache/Deutsch, Mathematik, Erdkunde, Biologie. Neben der Freiarbeit gibt es den so genannten Fachunterricht. Dieser umfasst die Unterrichtsfächer Kunst, Musik, Sport, Englisch und Religion/Ethik, die in gebundener Form erteilt werden. Gebundener Unterricht bedeutet nicht „Frontalunterricht" – sondern alle Kinder arbeiten zur gleichen Zeit an dem gleichen Thema, jedoch oft in differenzierter Form.

Was ist Freiarbeit? »


In der Freiarbeit arbeiten die Kinder individuell an unterschiedlichen Themen der Bereiche Sprache/Deutsch, Mathematik und kosmische Erziehung. Etwa die Hälfte eines Unterrichtsmorgens umfasst die so genannte Freiarbeit. Die Kinder sind dabei frei in der Wahl des Lerninhalts, ihres Lernmaterials und sie bestimmen ihr Lerntempo selbst. Sie nähern sich einem Ziel spielerisch, konkret handelnd oder abstrakt. In der Freiarbeit können die Kinder alleine oder mit einem Partner arbeiten. Während dieser Zeit stehen ihnen zwei Pädagogen begleitend zur Seite.

Wie wird der tägliche Unterricht gestaltet? »


Das schulische Leben und Lernen in unserer Montessori-Schule hat sich in zwei Formen konkretisiert: die Freiarbeit und den gebundenen Unterricht. Beiden ist gemeinsam, wenn auch auf unterschiedliche Weise, fächerübergreifendes Lernen zu ermöglichen, welches eine Voraussetzung für ganzheitliches Kennenlernen und Erkennen von Welt ist. Der Tag beginnt in der Regel mit einer dreistündigen Freiarbeitsphase. Nach einer Frühstückspause im Klassenraum der Kinder und einer Spielpause auf dem Schulhof beginnt der gebundene Unterricht, der auch fachgebunden gestaltet wird.

Was ist „Kosmische Erziehung"? »


„Kosmische Erziehung" deckt die lehrplanmäßigen Inhalte des Sachkundeunterrichts ab, beschränkt sich jedoch nicht auf diese. Vielmehr umfasst sie die Auseinandersetzung mit der Welt im Ganzen und ist damit stets fächerübergreifender Unterricht. Sie ist Grundlage des gesamten schulischen Geschehens und einer ganzheitlichen Erziehung. Außerdem unterstützt sie unsere Schüler bei dem Aufbau eines Wertebewusstseins und bei der Entwicklung zu verantwortlichen Weltbürgern. Ihr wesentliches Ziel ist auch die Kultivierung von Gefühlen und die Förderung von Moral. Gegenüber der gesamten Schöpfung sollen Gefühle der "Bewunderung und Dankbarkeit", des "Staunens", der "Liebe" und der "Begeisterung" geweckt werden.

Welche Rolle spielt in einer Montessori Schule die räumliche Umgebung? »


Lernen und wachsen kann das Kind nur im Kennenlernen und in der Auseinandersetzung mit seiner Umwelt. Schule als Erfahrungsraum des Lebens erlaubt den Kindern, sich in einer überschaubaren uns nach bestimmten Regeln gestalteten kleinen „Welt" auf die Anforderungen und Herausforderungen des Lebens vorzubereiten. Diesen Raum pädagogisch auszugestalten ist die Aufgabe der Erwachsenen. In der „vorbereiteten Umgebung" unserer Montessori-Schule stehen den SchülerInnen eine große Vielfalt an didaktischem Material, unterschiedlichen Medien und Arbeitsmaterialien zur Verfügung.

Wird eine weitere Fremdsprache außer Englisch angeboten? »


Ja. Als Wahlfach können Italienisch, Spanisch und Französisch belegt werden.

Warum gibt es keine Ziffern-Noten? »


Die Montessori-Pädagogik orientiert sich unmittelbar am Kind und berücksichtigt konsequent dessen Entwicklungs- Bedürfnisse und trägt verschiedenen Lernvoraussetzungen und individuellen Lernfortschritten Rechnung. Eine Ziffern-Benotung steht diesen pädagogischen Ansätzen entgegen, da sie einen Zwang zu formalisierten Unterrichtsformen, -inhalten und Leistungsbeurteilungen bedingt und systembedingt Gewinner und Verlierer produziert. Die Schüler erhalten ein so genanntes Montessori-Zeugnis (IzEL), das eine wesentlich differenziertere Beurteilung der Leistungen und Kenntnisse gegenüber dem Ziffern-Zeugnis ermöglicht. Besonderer Wert wird dabei darauf gelegt, dass die Kinder zu einer realistischen Selbsteinschätzung finden.

Wie kann ich ohne Zensuren den Leistungsstand meines Kindes erfahren? »


In einer Montessori-Schule gibt es keine Noten und Zeugnisse. Die Entwicklung des Kindes wird am Ende des Schuljahres in einem ausführlichen Bericht (IzEL= Informationen zum Entwicklungs- und Lernprozess) beschrieben. Mit den Eltern jedes Kindes werden darüber hinaus mehrmals im Jahr Gespräche geführt. Während des Schuljahres finden persönliche Feedback-Gespräche mit den Kindern statt, wodurch individuelle Lernprozesse gezielt gefördert werden.

Wie wird sichergestellt, dass die Kinder alle nötigen Dinge erlernen können? »


Als staatlich genehmigte Schule sind wir an den bayerischen Lehrplan gebunden. Dass wir diesen mehr als erfüllen, beweisen die überdurchschnittlichen Abschlussergebnisse unserer Absolventen.

Welchen Vorteil haben altersgemischte Klassen? »


Ein starr organisierter Unterricht, der jedem Schüler abverlangt, zur gleichen Zeit den gleichen Lernfortschritt am gleichen (Unterrichts-)Gegenstand zu erzielen, kann der Verschiedenheit der Individuen, ihrer Fähigkeiten und Potentiale kaum gerecht werden. Im Ergebnis führt dies dazu, dass Schüler in einigen Fächern eine ständige Unterforderung, in anderen hingegen eine Überforderung erleiden. Der jahrgangsgemischte Unterricht erlaubt es den Lernenden, sich in verschiedenen Fächern auf unterschiedlichen Niveaus zu bewegen. Nicht zuletzt fördert diese Heterogenität auch das soziale Leben und Lernen. Jedes Kind kann sich in den verschiedenen Rollen des Jüngsten, des Mittleren und des Ältesten erleben oder wie Peter Petersen es ausdrückte: Lehrling, Geselle und Meister zu sein. Die unterschiedlichen Lernstände bieten den Kindern eine Chance, Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Gibt es Hausaufgaben an der Montessori-Schule Würzburg? »


Es gibt keine für alle verbindlichen, inhaltlich gleichen Hausaufgaben für eine Klasse zur gleichen Zeit. Sehr wohl gibt es häusliche Aufgaben, die je nach Lehrkraft, Jahrgangsstufe, Unterrichtsfach und Kind unterschiedlich sein können. Viel wichtiger als schulisches Lernen zu Hause ist das Einbinden der Kinder in die täglichen häuslichen Arbeiten (z. B. Tisch decken, Schuhe putzen, kehren etc.), um sie so an den verantwortlichen Dienst für die Gemeinschaft heranzuführen.

Müsste man sich Sorgen beim Übergang auf eine weiterführende staatliche Schule machen? »


Schülerinnen und Schüler von Montessori-Schulen haben keine außergewöhnlichen Probleme an weiterführenden Schulen. Monte-Schüler zeichnet eine größere Selbstständigkeit und eine höhere Lern-Zuversicht aus. Die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur die vom Lernplan geforderten, sondern darüber hinaus viele zusätzlichen Kenntnisse erworben. Sie sind mit vielen Unterrichtsformen vertraut. Schülerinnen und Schüler einer Montessori-Schule haben gelernt zu lernen. Wohl können einige sensible Kinder im emotionalen Bereich Umstellungsschwierigkeiten haben, da sie an der Montessori-Schule gewohnte Atmosphäre des Vertrauens zwischen Lehrern und Schülern nicht an jeder weiterführenden Schule in gleicher Weise wieder finden werden.

Was ist eine Hortklasse? »


Seit dem Schuljahr 09/10 findet in den Hortklassen von 7:30Uhr bis maximal 17:30 Uhr ganztägig Bildung, Erziehung und Betreuung für Kinder der 1. bis zur 6. Klasse statt. Begleitet und unterstützt werden die integrativen Klassen von einem Team aus Lehrkräften, ErzieherInnen, Sonder- und HeilpädagogInnen, KinderpflegerInnen und PraktikantInnen. Betreuungszeiten, Freiarbeit, Fachunterricht, Pausen- und Essenszeiten, Vertiefungs- und Projektarbeit, Bewegungs- und Kreativangebote sind in kindgerechter Weise über den Tag verteilt. Neben den täglichen Kernzeiten besteht für Eltern die Möglichkeit, zusätzliche Betreuungszeiten - auch während der Schulferien - zu buchen. Mehr Informationen unter „Hortklassen" auf der Website www.montessori-wuerzburg.de.

Rahmenbedingungen

Kann mein Kind jederzeit auf eine staatliche Regelschule wechseln? »


Ja. Ihre Sprengelschule (staatliche Grund- und Hauptschule) ist verpflichtet, ihr Kind aufzunehmen. Für den Wechsel an eine weiter führende Schule ist eine Aufnahmeprüfung notwendig.

Warum erheben wir Schulgeld? »


Privatschulen werden in Deutschland grundsätzlich nur bis zu 80 % aus staatlichen Mittel finanziert. Neben vielen ergänzenden Angeboten haben unsere Klassen in der Regel maximal 24 Schüler und während der Freiarbeit einen zweiten Pädagogen in der Klasse. Diese Leistungen müssen wir über Schulgeld und Spenden zusätzlich finanzieren. Das Schulgeld ist einkommensabhängig gestaffelt und derzeit zu 30 % steuerlich absetzbar.

Ist das komplette Lernmaterial im Schulgeld enthalten? »


Bücher und Montessori-Materialien sind im Schulgeld enthalten. Arbeitshefte, Schreib- und Verbrauchsmaterialien (z. B. für den hauswirtschaftlichen Bereich etc.) müssen selbstständig angeschafft werden.

Ist Montessori international? »


Montessori-Schulen gibt es in vielen Ländern der Welt. Für viele Eltern die beruflich mobil sein müssen ist dies besonders wichtig. Die Schulsysteme verschiedener Länder und Bundesländer unterscheiden sich teilweise sehr stark. Wer seine Kinder in eine Montessori-Schule gibt, hat aber die Sicherheit, dass zumindest die pädagogischen Methoden und die Arbeitsmaterialien, die es auch in allen Sprachen gibt, überall sehr ähnlich sind. Ein erforderlicher Schulwechsel kann so für die Kinder leichter tragbar werden. Im Übrigen arbeiten PISA-Siegerländer wie Finnland erfolgreich mit Montessori-Pädagogik.

Gibt es die Möglichkeit für Eltern, sich den Unterricht anzusehen? »


Für alle Interessierten bieten wir einen Tag des offenen Klassenzimmers im November/Dezember an. Eltern, die ein Kind in einer Klasse 1-3 haben, können nach Absprache mit der Klassenlehrkraft an einem Vormittag während der Freiarbeit im Unterricht hospitieren.

Welches Erziehungsziel haben Montessori-Schulen »


Die Bildung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes ist vorrangiges Erziehungsziel. Deswegen werden Erziehung zur Selbstständigkeit und Erziehung zum eigenverantwortlichen Handeln besonders ernst genommen. Dennoch gibt es Kinder, die auf breiter Basis im klassischen Sinne stärkere Rückstände aufweisen. Im Regelfall werden die Lehrkräfte in diesen Fällen das Gespräch mit den Eltern suchen und gemeinsam wird dann versucht, gezielt an den potentiellen Defiziten zu arbeiten. Auch hier ist Vertrauen und der Wille zum offenen Gespräch mit der Lehrkraft notwendig.

Was passiert, wenn ein Kind von sich aus sich über einen längeren Zeitraum immer nur mit einem Thema (Bsp. Mathe) beschäftigt? »


Die Lehrer beobachten das Verhalten der Schülerinnen und Schüler jeden Tag sehr intensiv. In der Regel treibt die Neugier und der Nachahmungseffekt jedes Kind dazu von ganz allein sich auch mit anderen Themen zu beschäftigen. Sollte dies wirklich einmal nicht der Fall sein, so wird die Lehrperson geeignete Maßnahmen ergreifen, die Schülerinnen und Schüler auch zu anderen, bis dahin, verschmähten Themenbereichen zu bringen.

Wer meldet das Kind von der staatlichen Schule ab? »


Sollte Ihr Kind an der Montessori-Schule aufgenommen werden, so erhält die Regelschule ein Schreiben von Seiten der MONTESSORISCHULE WÜRZBURG über die positive Aufnahme des Kindes. Das Kind ist somit von der staatlichen Regelschule abgemeldet.

Ist das Monte-Material nicht veraltet? »


Für die Kinder ist es wichtig, dass sie mit ihren Sinnen Eindrücke aufnehmen, während sie mit den Händen tätig sind. Die anschaulichen und "begreifbaren" Montessori-Materialien bieten die konkrete Möglichkeit, abstrakte Konzepte zu erfahren. Das strukturierte Material führt zu Entdeckungen und Verständnis. Aufgrund seiner bereits im Kinderhaus gesammelten Erfahrungen mit Materialien versteht das Kind in der Montessori-Schule genau, wie das Material ihm den Weg weist. Das Kind benötigt ein bestimmtes Material immer weniger, je mehr Erfahrungen es mit dem Material gesammelt hat und je abstrakter sein Verständnis gegenüber dem zu vermittelnden Inhalt ist. Das Kind im Grundschulalter bewegt sich von einem Verstehen der begrifflichen Welt zu einem Verstehen von abstrakten Konzepten. So wird zum Beispiel Mathematik durch dreidimensionale, begreifbare Materialien präsentiert, die gleichzeitig Arithmetik, Geometrie und Algebra enthüllen. Bei dem Grammatik-Material werden Symbole und optische Muster verwendet, die dem Kind dabei helfen, Wortarten und Satzanalysen, Stil und logische Sätze zu entdecken. Solche Übungen unterstützen wiederum das Lesen und Schreiben und legen Grundlagen zum Erlernen anderer Sprachen.

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