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“Der andere Weg zum Fachabitur.“

Die Montessori-Fachoberschule ist ein Bildungsangebot für motivierte Jugendliche mit einem mittleren Bildungsabschluss. Im Mittelpunkt unserer Philosophie steht die Förderung der Selbständigkeit der Schüler, die Schulung der Teamfähigkeit durch Gruppen-Projektarbeiten, welche auf das spätere Arbeitsleben vorbereiten, sowie die Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Lehrern und Schülern. Des Weiteren legen wir großen Wert auf zukunftsorientiertes Arbeiten. Wir besitzen unsere eigene schulinterne Cloud Plattform, die das gemeinschaftliche Arbeiten an digitalen Projekten ermöglicht. Zudem sind die Schulcomputer mit den gängigen Industrie-Standart Programmen von Adobe wie Photoshop, Illustrator und Premiere ausgestattet, was der Umsetzung kreativen Ideen keine Grenzen setzt.

Ein besonderer Akzent liegt auf der europäischen Ausrichtung der Schule. So kann eines der Praktika im Rahmen deiner fachpraktischen Ausbildung im Ausland absolviert werden. In den letzten Jahren konnten viele Schüler z.B. wertvolle Erfahrungen in Würzburgs Partnerstadt Dundee in Schottland sammeln. Uns ist die Motivation, Einstellung und der Lernfortschritt des Einzelnen wichtiger als eine klassische Bewertung mit Ziffernnoten. Deshalb verzichten wir darauf und geben stattdessen den Schülern bei einem Feedback- und Coaching Gespräch Rückmeldungen über deren Leistungen und Verbesserungsmöglichkeiten.

Die SchülerInnen haben die Möglichkeit die Fachhochschulreife in den Zweigen Gestaltung, Sozialwesen sowie Wirtschaft, Verwaltung und Rechtspflege zu erlangen.

Wir befinden uns momentan zentral am Berliner Ring im Haus St. Lioba. Eine örtliche Zusammenführung und Campusbildung mit der Grund- und Mittelschule am Kloster Oberzell ist allerdings für das Jahr 2020 angestrebt.

Montessori-Fachoberschule | Berliner Platz 4 | 97080 Würzburgs | Tel.: 0931 / 26 08 08 01 | E-Mail: fos@montessori-wuerzburg.de

Unterricht

Unterricht

Der Unterricht richtet sich nach den Vorgaben des Bayrischen Lehrplans für die FOS. Durch die Mischung der verschiedenen Zweige, findet der Unterricht in den wichtigen Profilfächern immer in kleinen Gruppen statt, auch in den anderen Fächern wird nach Möglichkeit differenziert und auf die Schüler eingegangen. Zusätzlich finden Intensivierungsstunden in den Profil- und Kernfächern statt.
Das Konzept der Montessori-Schule versucht den einzelnen Menschen zu sehen und zu fördern. Dazu bekommt jeder Schüler persönliche Rückmeldungen zu seinen Leistungen im Einzelgespräch. Außerdem wird viel in kleinen Gruppen gearbeitet, in denen jeder Schüler seine individuellen Fähigkeiten einbauen kann. Eine lockere und freundliche Beziehung zwischen Schülern und Lehrern hilft dem Schüler optimal zu lernen und untersützt ihn seine Persönlichkeit zu entwickeln.
Mehrmals jährlich findet ein Gespräch mit Schüler und Lehrer statt, bei ihnen werden die eigenen Leistungen besprochen, Sorgen und Probleme des Schülers gelöst. Zwar werden in vielen Unterrichtsfächern Tests geschrieben, doch wird kein Zeugnis in klassischer Form ausgestellt. Rückmeldung erhält der Schüler zum einen durch die geschriebenen Arbeiten und mündlich durch den Lehrer, zum anderem wird ein sogenanntes IZEL ausgestellt. In diesem IZEL wird dem Schüler in bestimmten Themen eines Unterrichtsfaches gezeigt, wo Nachholbedarf besteht und
durch eine Notiz des Lehrers der Leistungsstand bewertet.

Schulleben

Schulleben

Die Schulwoche in der Fachoberschule beginnt am Montagmorgen mit einer Coaching-Stunde und endet freitags mit einer Reflexion. Inhalte dieser Stunden sind das Klassenleben, Zeitmanagement und verschiedene Lernstrategien. Es wird ein aufbauendes Lernklima und ein gutes soziales Miteinander geschaffen. Die erlernten Inhalte bereiten die SchülerInnen optimal auf das selbstständige Lernen an Hochschulen vor.

Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
Bereits der berühmte Spruch „Hilf mir, es selbst zu tun“ von Maria Montessori handelt von einem Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung, auf den auch bei uns sehr viel Wert gelegt wird: Selbstständigkeit.
Neben Projekt- und Gruppenarbeit während des normalen Unterrichts wird täglich Studierzeit angeboten, was den Schülern einen Rahmen gibt, um sich selbstständig Übungsaufgaben zu suchen oder sich den Unterrichtsstoff noch einmal von Mitschülern erklären zu lassen, was
natürlich auch die Gruppengemeinschaft fördert. Des Weiteren gibt es wöchentlich eine Unterrichtsstunde, in der den Schülern verschiedenste Grundlagen aus Bereichen wie Organisationsfähigkeit, z.B. Projekt- und Zeitmanagement oder Lern- und Konzentrationsstrategien vermittelt wird. Dies wird in den halbjährigen Feedback-Gesprächen mit der Klassenleitung weiter vertieft, in dem über bisherige Lernfortschritt reflektiert wird, was dazu führt, dass sich die Reflektionsfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung des Schülers verbessert. Partnerschaftliche Beziehung zwischen Lehrer und Schüler Montessori beginnt beim DU... Dies repräsentiert den auf Gegenseitigkeit beruhenden freundschaftlichen und respektvollen Umgang untereinander und miteinander. So sind offene und ehrliche Gespräche auf Augenhöhe möglich. Der einzelne Mensch steht im Vordergrund, seine Ansichten und Meinungen werden akzeptiert und respektiert. Auf seine individuellen Bedürfnisse wird eingegangen, damit eine optimale Arbeitsatmosphäre entsteht.

Studierzeit

Studierzeit

Zusätzlich zu den laut Lehrplan ausgewiesenen Stunden gibt es die Studierzeit, ähnlich der Freiarbeitszeit der Grund- und Mittelschule. Diese ist größtenteils begleitet, die SchülerInnen sollen dort die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen fördern und somit letztlich zur Studierfähigkeit beitragen. 

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