Termine

Am Samstag, den 23. November öffneten sich von 10 bis 14 Uhr die Türen der Montessori-Schule Würzburg für interessierte Besucher. Die Gäste konnten sich von Lehrkräften, Eltern und SchülerInnen über die Montessori-Pädagogik und deren besondere Lernmethode sowie die verschiedenen Schulabschlüsse beraten lassen.

Das elementare Kernstück der Montessori-Pädagogik ist die Freiarbeit. Jedes Kind kann frei entscheiden, wie es die Unterrichtszeit sinnvoll ausfüllen möchte. In Begleitung der Pädagogen ihrer Klasse suchen sich die Kinder ihre Arbeitsmaterialien aus: Holzwürfel, Perlen, Lochbretter, Wortsetzkästen, Lesepuzzles oder auch Ländersteckbretter. Uwe Dillenz, Schulleiter der Montessori-Schule Würzburg erklärt, wie das Arbeiten damit funktioniert: „Die von Maria Montessori entworfenen Materialien sprechen alle Sinne des Kindes an und helfen das „Be-greifen“ zu erleichtern“. Ein Blick über die Schulter der Kinder lohnt sich um zu entdecken, wie das Lernen an dieser Schule funktioniert. "Manch einem Erwachsener kam heute ein Ah oder Oh über die Lippen, als Herausforderungen der eigenen Schulzeit mit Montessori-Material bildlich gemacht wurde", ergänzt Dillenz lachend.

Auch für ein aktives Rahmenprogramm war gesorgt. Die Besucher konnten mit Feile und Raspel Holz bearbeiten. Der Hort öffnete den Gruppenraum für Bastelangebote. Im Schulhaus fanden die Besucher Stationen der schuleigenen Miniphänomenta. An den frei zugängliche Experimentierstatione konnten naturwissenschaftliche und technische Phänomene von Kindern erlebt werden. Stündlich boten Schüler Führungen durch das Schulhaus an und berichten von ihren eigenen Erfahrungen. 

Die pädagogischen Teams der Klassen standen für Fragen der Besucher zum Schulalltag zur Verfügung und am Infostand gab es alle Informationen rund zum Aufnahmeverfahren.

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